Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“, ab 24.09.
31.08.2020 - 11:50 Uhr
kostenlos

Es fehlt - in Ost wie in West - an Wissen sowie an einem unvoreingenommenen Diskurs über die Zeitgeschichte der deutschen Einheit nach 1990, der gängige Klischees hinterfragt. Hier setzt die Ausstellung "Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel" an. Sie thematisiert die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung, die die Anfangszeit prägten. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus.

Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

 

Beachten Sie bitte, dass die geplante Ausstellungeröffnung mit Herrn Dr. Wolle am 24.09. leider ausfallen muss.

 

Ausstellung

Do., 24.09. bis

Fr., 30.10.

 

VHS; Foyer, gebührenfrei

 

 

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